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Chronik der DLRG Ravensburg: 2020-heute

2020 - Corona-Pandemie legt Übungsbetrieb lahm

Das Jahr 2020 begann für die DLRG Ortsgruppe Ravensburg noch wie jedes andere. Zu Beginn des Jahres standen die Planungen und Vorbereitungen für die Bezirksmeisterschaften und ein normaler Trainingsbetrieb zur Vorbereitung auf die Wettkämpfe. Ende Februar jedoch änderte sich die Lage. Durch zunehmende Infektionszahlen und den behördlich angeordneten "Lockdown" mussten nicht nur die Bezirksmeisterschaften abgesagt, sondern auch der gesamte Trainings- und Übungsbetrieb eingestellt werden. Dies warf die Ortsgruppe nicht nur im Vereinleben sondern auch finanziell stark zurück. Doch das Engagement vieler einzelner hat darunter keineswegs gelitten. In Einzelarbeit und unter Beachtung der Abstands- und Kontaktregeln wurde der Aufenthaltsraum vollständig renoviert, das Büro auf Vordermann gebracht und zahlreiche Verwaltungsgeschäfte erledigt, für die unter "Normalbedingungen" keine oder zu wenig Zeit gewesen wäre. 

Finanzielle Unterstützung erhielt die Ortsgruppe Ravensburg sowohl durch die Kreissparkasse Ravensburg als auch durch den Round Table Ravensburg in Höhe von je 500€ Corona-Soforthilfe. Eine weitere Spendenaktion durch den Round Table, ausgeschüttet durch einen Wettbewerb für soziale Projekte konnte durch die Ortsgruppe Ravensburg erfolgreich abgeschlossen werden, was einen Gewinn von 5.000€ zur Folge hatte. Damit wurde die DLRG Ortsgruppe Ravensburg zum "Leuchtturm Oberschwabens" im Online-Votig auf Platz 3 gewählt. 

Nachdem erste Lockerungen in den Kontakt- und Abstandsregeln in Kraft traten, hat die DLRG auch wieder einen Übungs- und Trainingsbetrieb, allerdings in stark reduzierter Form aufgenommen. Höhepunkt war ein "Trainingslager-light" in Ravensburg, da auch das bezirksweite Trainingslager in Italien abgesagt werden musste. 
Doch der 2. Lockdown ließ nicht lange auf sich warten. Mitte Oktober musste das Vereinsleben wieder heruntergefahren werden. Nur noch Maßnahmen zur Aufrechterhaltung der Einsatzfähigkeit der Wasserretter waren möglich. Alles andere wurde in virtuellen Sitzungen abgewickelt.
Das Highlight zum Jahresende war die Durchführung von Corona-Schnelltests auf unserer Rettungswache in der Weststadt in Zusammenarbeit mit den Johannitern. Knapp 400 Bürger*innen konnten am 23. und 24. Dezember in unserer Fahrzeughalle getestet werden.

2021 - Noch immer hat uns die Pandemie im Griff

Die Corona-Pandemie hat unsere Ortsgruppe immer noch fest im Griff. Der Jahreswechsel musste im kleinen Kreis gefeiert werden. Maximal fünf Personen aus maximal zwei Haushalten. Die Jahre zuvor war es durchaus üblich, Silvester gemeinsam auf der Wache in der Weststadt zu verbringen - Im Jahreswechsel 2020/ 2021 leider nicht möglich. Wir befanden uns mitten im zweiten Lockdown, der bis Mai anhielt.

Zu Jahresbeginn startete die CDU damit, die DLRG und Schwimmvereine zu unterstützen. Es wurde bereits vor der Pandemie vor einem „Land der Nichtschwimmer“ gewarnt. Die pandemiebedingte Schließung der Bäder verschlechterte die Situation. Durch den Lockdown musste natürlich auch der Schwimmbetrieb für eine lange Zeit unterbrochen werden. Eine Katastrophe für die sich füllenden Schwimmkurs-Wartelisten. Im Herbst 2020 wurde ein Anfängerschwimmkurs für Kinder begonnen, der zweimal unterbrochen werden musste.

Mitte Februar dann der erste Einsatz für die Ortsgruppe Ravensburg. Eine Person war auf dem nicht tragfähigen Eis Schlittschuhlaufen und brach dabei ein. Eine weitere Person kam ihr zur Hilfe und brach bei dem Rettungsversuch ebenfalls ein. Der Schlittschuhläufer konnte leider nicht mehr gerettet werden.

Durch den Lockdown der Regierung durfte bis Mai kein Übungsbetrieb mehr durchgeführt werden. Dann waren endlich erste Übungen und auch die Wachdiensteinweisung möglich. Es musste streng auf Hygienerichtlinien, wie das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes geachtet werden, aber auch auf das Abstandhalten zu anderen Personen. Egal, Hauptsache wir können für den Ernstfall üben, denn das wurde durch die Pandemie besonders deutlich - Ein regelmäßiges Üben ist unabdingbar, damit die Einsatzbereitschaft aufrechterhalten werden kann.

Dann im Juni, heftige Unwetter in Süddeutschland. Die Alarmierungen für die Ortsgruppe reichten bis in die Nachbarlandkreise. An einem Abend wurden bereits auf der Anfahrt zu einem Einsatz im Kreis Biberach eine Frau und ihr Hund aus einem unterspülten Fahrzeug gerettet, bevor die Einsatzgruppe den eigentlichen Einsatzort erreichte.  

Im Juli wurde insbesondere das Ahrtal in Nordrhein-Westfalen schlimm von Unwettern getroffen. Auch Rheinland-Pfalz war stark betroffen. Binnen Stunden bereiteten sich unter anderem DLRG-Einsatzkräfte aus dem Bezirk Ravensburg nach einem Vollalarm des Wasserrettungszuges 6 auf einen Katastrophenschutz-Einsatz vor. Die Unterstützung war schlussendlich nicht notwendig, allerdings wäre das angeforderte Personal (insgesamt 14 Einsatzkräfte) bereit gewesen, in den Einsatz zu fahren, der voraussichtlich einige Tage angehalten hätte.

Nebenbei liefen verschiedene Lehrgänge. Es wurden Signalmänner und Strömungsretter für die Einsatzgruppe ausgebildet, zwei Trainerinnen ließen sich zu „Ausbilderinnen Schwimmen“ fortbilden und der Bezirk erhielt neue Sanitäter.

Im August konnte dann trotz Pandemie ein Sommerferienprogramm für Schüler und das Sommerfest im Flappachbad Ravensburg stattfinden. Auch hier war zwar ein Hygienekonzept notwendig, doch die Hauptsache war, dass es stattfinden konnte. Kurze Zeit später besuchten uns SchülerInnen der DRK-Landesschule, um den Umgang mit Ertrinkungsnotfällen im Rettungsdienstalltag kennenzulernen.

Im Herbst hatte uns die Pandemie noch immer fest im Griff. Trotzdem konnte die Trainerhütte, die eigentlich für den Anfang des Jahres geplant war, stattfinden. Nach fast 2 Jahren Pandemie war diese Hütte enorm wichtig, um zu besprechen, wie der Trainingsbetrieb fortgesetzt werden sollte und vor allem, weil die Kameradschaft in den letzten Monaten viel zu kurz kam.

Der Schwimmkurs, der 2020 begonnen hatte, konnte endlich abgeschlossen werden. Um den Wartelistenstau bei Schwimmkursen abzuarbeiten, wurden außerdem zwei Kompaktkurse im Zweitraum von knapp 5 Wochen durchgeführt. Insgesamt sind die 19 Helfer dabei auf 200 Stunden ehrenamtliche Arbeit gekommen.

Zum Jahresende wurden die Maßnahmen wieder verschärft, der Trainingsbetrieb erneut eingestellt und alle möglichen Sitzungen virtuell abgehalten. Wir sind gespannt, wie es 2022 weitergeht…

 

 

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